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Foto: Kurt Prinz

Natalie Campbell

Geboren 1990 in Wien, kritzle ich seit meiner Kindheit Geschichten in Notizbücher. 2017 erschienen diese erstmals in Buchform im Verlag TEXT/RAHMEN unter dem Künstlerinnennamen Simon Guerel. 2020 folgt der Roman Fridolin, den ich als Natalie Campbell veröffentliche.

Meine Geschichten spiegeln wider, was mich in meinem täglichen Erleben fesselt, fasziniert und verstört und sind stark geprägt von meinem Interesse für alternative Lebensformen, wie dem modernen Nomadentum, dem Tiny-Life-Stil und dem Leben in Gemeinschaften, stark eingebunden und als Teil der Natur. Quellen der Inspiration sind Begegnungen im Alltag, Erlebnisse auf Reisen und das Experiment, mich ständig an meine Grenzen und darüber hinaus zu bringen. Die Kunst ist mein Leben, mein Leben die Kunst.

Darüber hinaus beschäftige ich mich seit meinem sozialwissenschaftlichen Studium mit Geschlechtern und Sexualitäten, meiner weiblichen Identifikation und den daraus resultierenden Rollen, die ich in der Gesellschaft einnehme. In Fridolin verarbeite ich meine Erfahrungen von Schwangerschaft und Geburt. Der Roman ist gleichzeitig eine Antwort auf die weitgehende Abstinenz dieser Thematiken in der Literatur.

Neben dem Wort exploriere ich auch mit dem Körper und forsche an der performativen Verbindung von diesen zwei künstlerischen Gestaltungsfeldern. Im zeitgenössischen Tanz, vor allem in der strukturierten Improvisation, habe ich meine bewegte Heimat gefunden. Laufend arbeite ich an Performanceprojekten und multidisziplinären Kollaborationen und biete Workshops für Laien, in denen ich mit der Verschmelzung von Poesie und Tanz experimentiere.

Simon Guerel – Der Kauz

In Puerto Cabezas, einem Fischerdorf an der Atlantikküste Nicaraguas, ist die Aufregung groß. Eine Sirene wurde an Land gespült. Im chilenischen Valparaíso streiten sich Männer und Frauen um die Gunst der schönen Malerin Juana. In Wien-Neubau bringt ein Topf Borschtsch Unruhe in eine Wohngemeinschaft. Sieben Schauplätze, die sich von einem idyllischen Strand in der Karibik über eine Kommune in der Sierra Nevada bis in ein apokalyptisch anmutendes Barcelona und noch weiter ziehen. Sieben Begegnungen zwischenVagabunden, Getriebenen und Gestrandeten. Sieben Geschichten, die die Vielfalt menschlicher Daseinsformen würdigen und dazu verführen, sich wieder einmal auf ein Abenteuer zu begeben.

»Simon Guerel – Der Kauz« wurde durch eine Förderung des Bundeskanzleramts unterstützt.

Kurzgeschichten /  120 x 180 mm / 128 Seiten /  Hardcover / Leinen / 1. Auflage 2017 / € 15,90
ISBN: 978-3-9504343-0-9

»Zeit spielt keine Rolle mehr! «

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